Das Projekt

Gewerbezentrum Homburg: Umbau statt Neubau

Wo früher die «Zuckeri» und später eine Stahlbiegehalle standen, entsteht neuer Raum für Ihr Handwerk. Wir bauen auf dem Bestehenden auf und geben dem Areal eine neue Zukunft.

Die freigelegte Stahlkonstruktion der Halle auf der neuen Bodenplatte, daneben die Strasse und die Bahngleise

Der Bestand bleibt

Die robuste Stahlstruktur und die massiven Fundamente der Halle wurden in den Entwurf integriert. Die alten Bahnschienen auf dem Areal bleiben erhalten. Das Areal liegt direkt gegenüber dem Bahnhof Läufelfingen.

Nachhaltigkeit beginnt beim Erhalt des Bestehenden: Die graue Energie bleibt im Gebäude, statt sie durch einen Neubau zu ersetzen. Ökologisch wie ökonomisch war das der überzeugendere Weg.

Für Sie als Mieterin oder Mieter heisst das: Die erhaltene Stahlstruktur und die massiven Fundamente tragen 1'000 kg/m² Nutzlast im Erdgeschoss: für schwere Maschinen, Material und Lagergut.

Der Güterschopf

Der charaktervolle Bau im vorderen Bereich prägt das Gesicht des Areals.

Der Güterschopf bietet zwei separat vermietete Flächen: 54 m² im Erdgeschoss und 75 m² Lager im Obergeschoss. Beide Flächen können auch zusammen gemietet werden.

Die Haupthalle nimmt sich dahinter mit einer schlichten, dunklen Fassade bewusst zurück.

Das hält den Blick frei auf die Zufahrt und die Vorplätze vor den Sektionaltoren, über die Sie anliefern.

Schwarzweissaufnahme des Bahnhofs Läufelfingen von 1958: ein Dampfzug mit Güter- und Personenwagen steht an den Gleisen, dahinter das Aufnahmegebäude und das Dorf.
Bahnhof Läufelfingen, 1958. Quelle: Volksstimme / Heimatkunde Läufelfingen.

Innen

Die Gewerbehallen 1 bis 4 verfügen über einen integrierten Bürobereich im Erdgeschoss.

Die Innenräume sind hell. Industrietore mit transluzenten Füllungen bringen diffuses Tageslicht in die Halle. In den Gewerbehallen 1 bis 4 besteht zwischen Werkhalle und Bürobereich eine thermische und akustische Trennung.

Materialisierung

  • Monobeton, versiegelt
  • gedämmte Holzständerwände, weiss gestrichen
  • beschichtete Stahlträger
  • Galerieböden aus Stahl und CLT
  • Dachkuppel auf der Ostseite
  • Fenster auf der Westfassade

Technik

  • Photovoltaikanlage auf dem Dach
  • schlüsselloses Zugangssystem
  • Arealüberwachung

Die Umsetzung erfolgt mit regionalen Unternehmen.

Baufortschritt

Das Gewerbezentrum entsteht nicht auf dem Papier. Hier steht, wie weit der Umbau ist.

  1. · Wie es vorher aussah

    Eine Stahlbiegehalle, ein hölzerner Güterschopf, dazwischen Parkplätze, daneben die Gleise. So sah das Areal aus, bevor die Arbeiten begannen. Das Luftbild ist aus fast derselben Richtung aufgenommen wie die Ansicht auf der Startseite.

    Luftbild des Areals vor dem Umbau: die Stahlbiegehalle, der hölzerne Güterschopf, dazwischen Parkplätze, daneben die Bahngleise vor dem grünen Hang
  2. · Die Struktur steht frei

    Die alten Paneele sind entfernt, die Stahlkonstruktion steht frei. Sie bleibt und wird instand gesetzt, danach kommt die neue, gedämmte Hülle darauf. Das ist der Kern des Umbaus: die tragende Substanz bleibt erhalten, statt sie abzureissen.

    Die freigelegte Stahlkonstruktion der Halle auf der neuen Bodenplatte, daneben die Strasse und die Bahngleise
  3. · Fundamente und Hangsicherung

    Der hintere Anbau ist betoniert, der Hang dahinter gesichert. Diese Arbeiten sieht später niemand mehr und sie machen einen grossen Teil des Aufwands aus. Die Bodenplatte im Erdgeschoss trägt 1'000 kg/m².

    Blick der Länge nach über die neue Bodenplatte durch das Stahlskelett der Halle, im Hintergrund das Dorf
    Die betonierte Fläche des hinteren Anbaus mit den Fundamenten, dahinter die Hangsicherung und ein roter Baucontainer
  4. · Bodenplatte und beschichtete Stahlkonstruktion

    In der bestehenden Halle laufen die Rohbauarbeiten an der Bodenplatte. Sie ist die Grundlage für den weiteren Hallenausbau. Parallel dazu wurde die bestehende Stahlkonstruktion im Spritzverfahren beschichtet und damit für die nachfolgenden Ausbauarbeiten vorbereitet.

    Frisch betonierte Bodenplatte der Halle unter der beschichteten Stahlkonstruktion, dahinter Bahngleise und ein Lastwagen
    Weiss beschichtetes Stahlskelett der Halle über der neuen Bodenplatte, daneben gestapeltes Dämmmaterial und Arbeiter beim Abladen
  5. Was als Nächstes kommt

    Die Stahlstruktur wird instand gesetzt, danach folgt die Montage der neuen Fassade. Bezug ist ab dem 1. April 2027. Wer bis dahin einziehen will und eine Kündigungsfrist von sechs Monaten hat, kündigt sein bestehendes Mietverhältnis bis Ende September 2026.

Name und Termine

Name und Logo stammen von der Burgruine Homburg in Läufelfingen.

Der Umbau läuft seit dem , der Bezug ist ab möglich.

In den Medien: «Gewerbezentrum soll Handwerker vereinen», Volksstimme Nr. 86 vom , von Sander van Riemsdijk. Der Artikel steht Abonnentinnen und Abonnenten der Volksstimme zur Verfügung.

Prüfen Sie Ihre Kündigungsfrist

Der Bezug ist ab dem 1. April 2027 möglich. Weil im Gewerbe häufig eine Kündigungsfrist von sechs Monaten gilt, sollte ein bestehendes Mietverhältnis bis Ende September 2026 gekündigt sein.